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Aktuelles
Was gibt es Neues beim FAN - CLUB
Salzburg Airport ? Aktuelle Nachrichten und Rückblicke auf vergangene
Clubabende finden Sie hier
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22. Februar 2010: Clubabend Februar
2010 (12. Februar 2010)
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Hr. Kapitän Christian
Reinmüller begeisterte auch den Clubobmann Peter Knoll
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Herr Christian REINMÜLLER, Flugkapitän
bei NIKI, präsentiert uns einen Arbeitstag eines Linienpiloten unter
dem Motto „CHECK IN – CHECK OUT“.
Der Tag einer Flugzeugbesatzung
beginnt mit dem Einchecken per Ausweiskarte. Der Check In
erfolgt 1 bis 1:15 Stunden vor Abflug. Im Crewraum erhalten die
Piloten die Unterlagen zum Flug. Danach wird das Flugzeug übernommen,
entweder von der Technik oder einer anderen Besatzung.
Auf Grundlage eines Briefingplans eines Fluges von Salzburg
nach Palma de Mallorca wurde erklärt, wie die Piloten einen solchen
Flug vorbereiten. Eine wichtige Gewichtsangabe ist das Zero Fuel
Weight (ZFW), es ist das Gewicht des abflugbereiten Flugzeuges ohne
Treibstoff. Daraus werden das aktuelle Startgewicht sowie das Gewicht
bei der Landung in Palma ermittelt und ausgewiesen.
Weiters sind der Flugplan mit seinen Waypoints, den Distanzen
zwischen Waypoints, voraussichtlich Flugzeit und Spritverbrauch
zwischen den Waypoints und das Verzeichnis der Ausweichflughäfen
zu finden.
Dann der wichtigste Teil für die Piloten: die Spritberechnung.
Daran schließt sich die Information über das Wetter in Form von
Wetterberichten und Wetterkarten an.
Es sind auch Wetterberichte über Regionen, die nicht den Flug
betreffen, beigefügt.
Ein großes Augenmerk legen die Piloten auf SIGMETs, die signifikante
Wetter Erscheinungen (Sturm, Gewitter, Hagel, …) melden.
Die Wetterkarten liegen für verschiedene Höhen vor und enthalten im
Wesentlichen die Winddaten und die Flugroute.
Vor der Landung erfolgt im Cockpit ein Briefing die Landung
betreffend: u. a. auf welcher Runway gelandet wird, das
Fehlanflugverfahren wird durchgesprochen, Stellung der Landeklappen
usw.
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07.
Februar 2010: Club-Umfrage
Durch die andauernden
Veränderungen im Alltag, ist es uns durchaus bewusst, dass sich auch die
Bedürfnisse und Anforderungen in einem Vereinsleben ändern können. Nun ist
Eure wertvolle Hilfe sowie Meinung gefragt. Bitte nehmt Euch 5 Minuten Zeit
um die unten angeführten Fragen zu beantworten.
Als Dankeschön
nehmen alle ausgefüllten sowie retournierten Fragebögen bei einer Verlosung
von attraktiven Preisen teil. Die Verlosung wird an einem der nächsten
Clubabende stattfinden. Die abgegebenen Fragebögen werden selbstverständlich
vertraulich behandelt. Bitte um Angabe des Vor- und Nachnamen in leserlicher
Schrift. Die Namen werden vor der Auswertung durch unseren Vorstand IT &
Kommunikation vom Fragebogen abgetrennt.
Wir bitten um rege Teilnahme! Rücksendung bitte per Post, e-Mail oder
persönlich am Clubabend.
Für den Fragebogen bitte hier
klicken.
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21. Januar 2010: Januar Clubabend (08. Januar 2010)
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Herr
Ing. Michael SANIO, Leiter der Technik der Austro Control GmbH (ACG)
Salzburg
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Herr Ing. Michael SANIO, Leiter der
Technik der Austro Control GmbH (ACG) Salzburg, berichtet über seine
Tätigkeit sowie die technischen Anlagen, die für die An- und Abflüge und
sonstige Belange benötigt werden.
Seine Aufgabe sind: Sicherstellung des technischen Betriebs
(Störungsdienst), Abwicklung von Projekten (neue Anlagen (alle 10 – 15
Jahre)), Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie Abwicklung von
Behördenverfahren. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder.
Ein Organigramm macht uns mit der Struktur der ACG bekannt. Etwa
1000 Mitarbeiter hat die ACS. Es gibt im wesentlichen 3 Bereiche:
Air Navigation Services mit Flugsicherung, Technik und
Wetterdienst.
Luftfahrtagentur mit technischer Überprüfung von Flugzeugen und
Neue Services mit Bereitstellung von Wetterdaten an interessierte
Kunden.
Der Vortrag konzentriert sich auf die Region West (Salzburg,
Innsbruck und Linz).
25 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) sind in der Region West tätig,
8 in Salzburg, 7 in Innsbruck und 10 in Linz. Es gibt 42 Außenstationen
(d. h. außerhalb des Flughafens), davon einige in hochalpinen Gelände,
und 43 Stationen auf den Flughäfen zu betreuen. Das bedeutet, dass 155
000 km pro Jahr zwischen den Stationen zurückzulegen sind und die
Mannschaft leistet dabei 41 600 Stunden Arbeitszeit.
Die technischen Anlagen in der Region West sind sogenannte
CNS Anlagen.
C – Communication wie Sender/Empfänger, Notfinkanlagen,
Richtfunstrecken, Telefonanlagen.
N –
Navigation wie ILS, Marker, Peiler, DME, NDB, Locator.
S – Surveillance wie Mittelbereichsradar, Anflugradar auf Flughäfen,
Wetterradar, Multilateration.
Dazu kommen
noch Anlagen wie Windmesser, RVR Messgeräte, diverse Stromversorgungen,
Wolkenhöhenmesser und betriebseigene Anlagen wie EDV, Einbruchs- und
Brandmelder.
Für den Anflug auf eine Landebahn ist das ILS immer noch das
genaueste technische Hilfsmittel. Es besteht aus Localizer, Glidepath,
Marker und (sehr oft) aus einem DME. Der Localizer ist die verlängerte
Mittellinie der Landebahn und ist eine senkrechte Funkkeule. Der
Glidepath ist eine um ca. 3 Grad nach oben geneigte waagrechte Funkkeule
und gibt die Neigung für den Anflug vor. Das DME (Distance Measuring
Equipment) ist ein Entfernungsmessgerät, dass dem Piloten die Distanz
zur Landebahn anzeigt. Eine ILS Anlage wird zwei Mal im Jahr überprüft.
Dazu kommt ein speziell mit Elektronik ausgerüstetes Flugzeug zum
Einsatz. Trotz der Möglichkeiten mit GPS ist ILS zur Zeit das einzige
System, das Präzisionslandungen erlaubt. GPS unterstütze Landesysteme
(Differenzial GPS) sind derzeit in Erprobung aber noch nicht zugelassen.
Die technischen Anlagen zur Streckennavigation sind NDB, VOR und
VOR/DME.
Das NDB (nondirectional beacon) ist die älteste Form von
Funknavigationsanlagen. Ein Anzeigegerät im Flugzeug empfängt die
Signale und besitzt einen Zeiger, der auf das NDB zeigt. Das VOR (Very
high Frequence omnidirectional Radio range) erlaubt präzises Anfliegen
(oder Verlassen) dieses Funkfeuers auf jeden beliebigen Kurs (0 bis 359
Grad). Das
DME (Distance Measuring Equipment) zeigt die Distanz zum VOR an.
Die Stille während des Vortrages zeigte, wie interessiert die
Clubmitglieder den Vortrag verfolgten. Ing. Michael SANIO ging
detailliert auf die Fragen der Clubmitglieder ein und so blieb keine
Frage offen. Ein herzlicher Applaus beschloss den interessanten Vortrag.
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20. Dezember 2009: Spotterstammtisch jeden SA
Ab sofort ist für die
Mitglieder des FAN CLUB Salzburg Airport sowie den Mitgliedern des 1st
Austrian DC 3 Dakota Club wieder jeden SA ein "Spotterstammtisch" im Airest
Market-Place Restaurant reserviert. Die Reservierung wird bis 10:00 Uhr
aufrecht erhalten. Wir empfehlen unseren Mitgliedern dringend den 02.01. und
09.01., da hier wieder mit vermehrten Verkehr aus Osteuropa gerechnet werden
darf.
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20. Dezember 2009: Weihnachtsfeier (11. Dezember 2009)
Unsere alljährliche
Weihnachtsfeier war wieder ein großartiges Ereignis. Musikalisch wurde sie
wieder von der Familie Dürager umrahmt. Für das Buffet stellten die Köche
der Airest ihr Können unter Beweis. Hier nun einige Impressionen:
Wir wünschen allen Mitgliedern,
die leider nicht an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnten, noch auf diesem
Wege ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in's neue Jahr.
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15. Dezember
2009: November
Clubabend (13. November 2009) |
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Club-Obmann Peter Knoll
bedankt sich für's Wetter bei Hr. Mag. Wolfgang Hammer
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Herr Mag. Wolfgang Hammer von der Wetterstelle
(MET) der Austro Control GmbH (ACG) Salzburg berichtet von den
Aufgaben und der Organisation des Flugwetterdienstes.
Im Gegensatz zu anderen Flugsicherungen betreibt Austro Control einen
eigenen Wetterdienst. Wetterdienststellen der Austro Control finden
sich auf den Flughäfen Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und
Graz. Linz und Graz (Zeltweg) besitzen zusätzlich einen militärischen
Wetterdienst. In Salzburg arbeiten 8 Mitarbeiter im Wetterdienst rund
um die Uhr.
Tätigkeiten der Salzburger Wetterdienstelle sind die Überwachung des
Wetters in Europa, in Österreich und speziell in Salzburg. Weiters ist
die Bereitstellung des Streckenwetters für Piloten weltweit eine
Aufgabe des Wetterdienstes. Wetterdaten werden mit Hilfe der
Austro-Control-Wetterradarstationen Feldkirchen (30 km nördlich von
Salzburg), Patscherkofel, Pack (Kärnten) und Wien Schwechat
gesammelt. Weiters hat der Wetterdienst Zugriff auf weltweite
Satellitendaten und Wetterdienste.
Austro Control liefert Wetterdaten und Beratung für den Linien-,
Charter- und Businessverkehr, für Luftsportler (Ballon), Polizei und
Bundesheer. Auch für Flughäfen werden Vorhersagen geliefert. Airlines,
die neu einen Flughafen anfliegen, bekommen vorab statistisches
Material (Hauptwindrichtung, Nebeltage, RVR, ….). Auch kommerzielle,
nicht fliegende Stellen werden mit Wetterdaten versorgt (ASFINAG,
Formel 1, diverse Veranstalter, Privatpersonen,…).
Mag. Wolfgang Hammer beantwortete gerne noch die diversen Fragen der
Mitglieder und wurde mit einem herzlichen Applaus nach Hause
entlassen. |
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28. Oktober
2009: Oktober
Clubabend (09. Oktober 2009) |
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British Airways Station
Manager Salzburg und München Guengoer Helvaci
zusammen mit Club-Obmann Peter Knoll
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Herr Guengoer
HELVACI, Station Manager in Salzburg und München, präsentiert seine
Airline: BRITISH AIRWAYS. Herr Helvaci stellte British Airways im
Rahmen einer Powerpoint Präsentation dar. Ein Werbespot machte den
Anfang.
Salzburg wird derzeit 5 mal pro Woche von British Airways
angeflogen. Derzeit noch mit einer Boeing 737, im nächsten Jahr wird
ein A319 zum Einsatz kommen. Ab 5. Dezember 2009 wird Innsbruck als
neue Destination mit einem A319 bedient. GB AIRWAYS führte bisher die
Flügen für British Airways durch.
Als Kabinenprodukte bietet Britisch Airways auf der Kurzstrecke
die Club Europe (Business Class) und Economy an.
Auf
der Langstrecke sind es First Class, Club World (Business Class),
World Traveller Plus (aufgewertete Economy) und World Traveller
(Economy).
Seit September 2009 gibt es eine neue tägliche Flugverbindung von
London City Airport nach New York. Eingesetzt wird ein A318 mit 32
Business Class Sitzen. Da die Bahn in London City sehr kurz ist (1500
m, wobei nicht die gesamte Länge für Starts bzw. Landungen zur
Verfügung steht), muss der A318 in Shannon zwischenlanden. Dort gibt
es eine Pause von 45 Minuten, die einerseits zum Auftanken des A318
und andererseits zur Durchführung des Immigration Service für die USA
dient. Ab Shannon gilt der Flug dann als Inlandsflug und die
langwierigen Einreisekontrollen für die Passagiere in New York
entfallen damit.
Das anfängliche Chaos im neuerbauten Terminal 5 gehört der
Vergangenheit an. Auch die Gepäckförderanlage läuft gut, sodass
Umsteigezeiten von einer Stunde garantiert werden können. Im
Vollausbau sind dann 40 Parkpositionen vorhanden, 14 davon können den
A380 aufnehmen. Check-In Time ist 45 Minuten vor Abflug und mindestens
35 Minuten vor Abflug muss sich der Passagier am Security-Check
einfinden. Kann der Passagier diese Zeiten nicht einhalten wird sein
Gepäck wieder ausgeladen.
Herr Güngör HELVACI musste dann noch viele Fragen der Zuhörer über
sich ergehen lassen und diese dankten es ihm mit einem großen Applaus. |
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13. Oktober
2009: September
Clubabend (11. September 2009) |
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V.l.n.r.:Einsatzpilot Günter
KÖPPL, FBL der Flugpolizei für ganz
Österreich Norbert HUBER mit Obmann Peter KNOLL
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Der Fanclub begab
sich in den Hangar der Flugpolizei, Einsatzstelle Salzburg, der 3
Helikopter beherbergt: den neuen EC135 P2+, einen Ecureuil AS 350 B1
und einen Ecureuil AS 355 F2 (ein- bzw. zweimotorig). Star des Abends
war der neue EC135 Helikopter. Er bringt maximal 2910 kg auf die Waage,
eines seiner zwei Triebwerke leistet 816 PS, die Geschwindigkeit
beträgt 254 kmh. Er ist instrumenten- und nachtflugtauglich ) und kann
neben dem Piloten noch 5 Personen aufnehmen. Weitere Ausstattung sind
ein Doppellasthaken und eine Abseilvorrichtung für Sondereinheiten. Das
teuerste an seiner Spezialausrüstung sind eine FLIR (forward looking
infrared) Kamera, eine leistungsfähige Tageslichtkamera mit starkem
Telezoom, eine starke Telekamera mit fixem Objektiv und ein starker
Suchscheinwerfer.
Dieser Suchscheinwerfer hat eine spezielle Abdeckung, die es erlaubt,
den Boden vom Helikopter aus zu beleuchten ohne dass man am Boden diese
Lichtquelle ausmachen kann. Da der EC135 auch nachtflugtauglich ist,
gibt es am Standort auch eine Nachtschicht.
Die Besatzung besteht im Einsatzfall
aus 1 Piloten (nachts: 2) und 1 Operator. In Österreich gibt es 3 EC135
mit dieser Ausrüstung, sie sind in Wien, Klagenfurt und Salzburg
stationiert. Der Salzburger Helikopter denkt den Bereich Westösterreich
(bis Vorarlberg) ab.
Ein EC135 mit dieser Ausrüstung kostet etwa 6,8 Mio. €.
Der einmotorige Ecureuil 350 wird für Totbergungen, Bergung von
Unverletzten (Bergsteiger aus der Wand), Katastropheneinsätze und
Verkehrsüberwachung eingesetzt. Auf Grund seines niederen Eigengewichts
(etwas mehr als 1 t, maximal 2200 kg, nur ein Triebwerk mit 694 PS)
eignet sich dieser Helikopter besonders für Einsätze im Gebirge.
Für Bergungen besitzt der Helikopter einen Lasthaken. Zum Transport von
Rettungsgerät gibt es einen Außenkorb. Weiters werden Seile
verschiedener Länge sowie Gurtzeug für Retter/Geretteten mitgeführt.
Der zweimotorige Ecureuil 355 dient als Reservemaschine.
Die Herrn Werner Sporer und Fred Hinterer erklärten uns den EC135 bzw.
Ecureuil 350. Später stießen noch Herr Norbert Huber, Leiter der
gesamten Flugpolizei in Österreich und Herr Günther Köppl (beide sind
Piloten für die Hubis) hinzu und beantworteten die vielen Fragen. Dafür
und für die Tatsache, dass es dem Fanclub wieder einmal möglich war,
einen „etwas geheimen“ Ort zu betreten gab es stürmischen Applaus.
Weiters versprach Herr Günther Köppl uns an einem der Clubabende einen
Vortrag zu halten. |
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26. August 2009: August
Clubabend (14. Juli 2009) |
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Vorstandskollegen W. Salomon, S.
& M. Weidenhiller mit Vortragendem
Dr. Franz (2.v.r.)
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Herr Dr. Alexander FRANZ, der auch
als Notarzt bei der Flugrettung des ÖEAMTC am Stützpunk Salzburg
arbeitet, berichtete über seine Einsätze und die notärztliche
Versorgung im Land Salzburg.
Dr. Franz, derzeit 20 Jahre im Rettungsdienst, hat mit 16 Jahren beim
Roten Kreuz als Sanitäter angefangen. Sein Wunsch war es seit jeher
Notarzt zu werden. Seit 4 Jahren ist dieser Traum in Erfüllung
gegangen. Seinen Dienst versieht er im Noteinsatzfahrzeug in der Stadt
Salzburg und am Rettungshubschrauber C6 des ÖAMTC am Flughafen
Salzburg.
Nun zum Aufbau und der Struktur des Rettungsdienstes in Salzburg.
Es gibt 7 Notarztstützpunkte: Salzburg Stadt, Schwarzach, Zell am See,
Mittersill, Tamsweg, Radstadt und Gastein.
Es gibt 4 Hubschauberstützpunkte: Christophorus 6 am Salzburger
Flughafen, Martin 1 (Bischofshofen), Martin 6 (Saalbach) und Alpin
Heli 6 (Zell am See). Weiters fliegen auch Hubschrauber von den
Standorten Traunstein (Christoph 14) und Kitzbühel (Christophorus 5)
im Land Salzburg Einsätze.
Als Notarzthubschrauberpitot kann man erst nach 2000 Flugstunden zum
Einsatz kommen. Gebirgs- und Außenlasterfahrung, Night-VFR und
psychologische Eignung sind weitere Voraussetzungen für diese
Tätigkeit. Es kommen nur Berufspiloten in Frage.
Zur Notfallausrüstung gehört ein Beatmungsgerät, Defibrillator-Monitor
Einheit, Notfallkoffer mit Internistischen- und Unfallhilfsmittel,
Notfallkoffer für Kinder und eine Tasche für schwere Notfälle. Dabei
werden ca. 45 verschiedene Medikamente mitgeführt. Diese überschaubare
Anzahl gewährleistet auch den sicheren Einsatz dieser Medikamente.
Die Aufgaben eines Notfallteams erstrecken sich auf
Wiederherstellung, Erhalt und Sicherung der lebenswichtigen Funktionen
Atmung und Kreislauf). Weiters Schmerzbekämpfung und Hilfe bei der
Bergung, Zuführung des Patienten in den richtigen Behandlungspfad
(Krankenhaus, medizinische Abteilung) und Abklärung der weiteren
Behandlung, Organisation und medizinische Leitung bei Großunfällen.
Die rein medizinische Tätigkeit eines Notarztes füllt nur 10% seiner
Zeit aus. Der Rest sind Unterstützung der Angehörigen und
organisatorische Tätigkeiten.
Alle anstehenden Fragen der Mitglieder wurden von Dr. Franz
ausführlich beantwortet, ein langer Applaus war der Dank der
Mitglieder für den interessanten Ausflug in die Welt der
Notfallmedizin. |
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19. Juli 2009: Juli
Clubabend (10. Juli 2009) |
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Obmann-Stv. Max Weidenhiller,
Horst Hofer, Gerhard Sulzbacher & Obmann Peter Knoll
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Herr Günter
Lechner war leider, wie beim letzten Clubabend auch schon verhindert.
Für den Club wieder einmal kein Problem. Dank des neu angeschafften
Laptops und kreativer Clubmitglieder wurde noch ein netter Clubabend
daraus.
Clubmitglied Horst Hofer zeigte ein Video vom Clubausflug nach London.
Die verbalen Schilderungen von Peter Knoll wurden nun visuell
sichtbar. Host Hofer verstand es die Highlights von London kurzweilig
im Video festzuhalten und dazwischen nette Details und Begegnungen
einzublenden.
Auch unser Clubmitglied Gerhard Sulzbacher ließ es sich nicht nehmen,
in seinen Schätzen zu kramen. Er hatte ein nettes Video über den
Zusammenbau einer Cessna Citation Sovereign ausgegraben. Das besondere
daran war, dass man hier den kompletten Zusammenbau in Zeitraffer
sehen konnte. |
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24. Juni 2009: Juni
Clubabend (12. Juni 2009) |
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Obmann Peter Knoll mit dem
Vortragenden
Ernst Grössinger
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Der in der Aussendung angekündigte
Vortragende Günter Lechner von der HELI-SALZKAMMERGUT konnten den
Termin nicht wahrnehmen. Als Ersatzmann sprang ERNST GRÖSSINGER,
Copilot auf einer B747-400F von CARGOLUX, ein und stellte uns das
Unternehmen vor.
Sein fliegerischer Werdegang führte ihn vom Bodenpersonal der AUA, zum
Pilotenschein in die USA. Zurück in Österreich wurde er Fluglehrer bei
Air Salzburg, machte dann Station bei Tyrolean Airways, Air Alps und
Ende des Jahres 2000 landete er in Luxemburg bei CARGOLUX.
CARGOLUX ist heute eine reine Frachtfluggesellschaft. Sie wurde 1970
gegründet und erste Flüge wurden ab 1972 mit einer Canadair CL-44
Turbopropmaschine durchgeführt. 1973 kam die DC 8 in die Flotte, 1980
wurde die B747 eingeführt und die alten CL-44 verließen die Flotte.
1984 wurde auch die DC 8 ausgemustert und es entstand eine reine B747
Flotte.
CARGOLUX betreibt heute eine Flotte von 16 B747-400F Flugzeugen. Die
Flotte ist jährlich ca. 76 000 Flugstunden unterwegs, die
tägliche Nutzung geht bis zu 15,53 Stunden. CARGOLUX wird als erste
Airline die neue B747-8F Ende 2010 erhalten. Das derzeitige
Durchschnittsalter der Flotte liegt bei 6 – 7 Jahren.CARGOLUX bedient
mit ihrer Flotte 60 Destinationen in 55 Ländern und beschäftigt 1400
Angestellte von 36 verschiedenen Nationen.
Die B747-400F wiegt leer 160 t,
kann 128 t zuladen und
bis zu 160 t Fuel bunkern.
Eine typische Beladung für einen 8 Stundenflug sieht so aus: 120 t
Cargo und 80 bis 90 t Fuel. Beispiel für einen CARGOLUX Umlauf (7 – 10
Tage):
Luxemburg – Kuala Lumpur – Penang – Bangkok – Melbourne – Auckland -
Los Angeles – Luxemburg.
Die transportierten Güter reichen von Blumen, Elektronik,
Lebensmittel, Autos (Formel 1 Teams) über Tiere (Pferde, Elefanten)
bis hin zu Hubschrauber und Panzer.
Der interessante Clubabend endet mit großem Applaus für Ernst
Grössinger. Die anschließend gestellten Fragen zeigen wie sehr das
Thema bei den Mitgliedern ins Schwarze getroffen hat. Copilot Ernst
Grössinger konnte sich von seinem fachkundigem Publikum überzeugen
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13. Mai 2009: Mai
Clubabend (08. Mai 2009) |
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Obmann Peter Knoll mit
Flughafen-Prokurist Dipl.-Ing. Rudolf Lipold.
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Im Rahmen des Mai Clubabends gab es
wieder einmal Infos von der Homebase Salzburg aus erster Hand.
Prokurist Dipl.-Ing. Rudolf Lipold besuchte den Fan Club und
berichtete über die aktuellen Entwicklungen am Mozartflughafen.
Nachdem er die düsteren Erwartungen für das heurige Geschäftsjahr
vorstellte berichtete er über die aktuelle Baumaßnahmen.
Neben Baumaßnahmen im Bereich der
Fracht und General Aviation, werden die Sicherheitskontrollen neu
strukturiert werden. Dabei soll ein ambitionierter Durchsatz von 400
Passagieren pro Doppel-Sicherheitsstrasse erreicht werden.
Sichtbarste Veränderung am
Salzburger Flughafen in den nächsten Jahren soll der Neubau des Towers
werden. Aktuelle Anforderungen an die Technologie machen einen Neubau
erforderlich. Der neue Turm soll westlich des jetzigen Towers
entstehen und eine Höhe von ca. 50m erreichen.
Erste Ideen zur Neugestaltung der
Ankunft wurden abschließend vorgestellt.
Mit einem
kräftigen Applaus bedankten sich die Mitglieder für den
aussichtsreichen Vortrag.
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07. Mai 2009: April
Clubabend (10. April 2009) |
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Vorstandsmitglied &
Vortragender Stephan Weidenhiller (re.) mit Obmann Peter Knoll
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Vorstandsmitglied Stephan Weidenhiller berichtete im Rahmen des
April Clubabends unter dem Titel "Aktuelle Herausforderungen
touristischer Airlines" über Teile seines Aufgabengebietes bei der
beliebten deutschen Freizeitfluglinie Condor.
Ganz im
Sinne der "Fan Club Akademie" wurde bei diesem Clubabend ein Blick
hinter die organisatorischen Herausforderungen einer
Ferienfluggesellschaft geworfen.
Stephan
Weidenhiller thematisierte vor allem kostenrelevante Themen, die
direkte Auswirkung auf die Flugpreise der Konsumenten haben, wie
z.B. die Luftsicherheitsgebühren oder die Überfluggebühren. Dabei
ging er auch auf die einzelnen Institutionen und Kostenverursacher
dieser Gebühren genauer ein.
Darüber
hinaus erläuterte er an einem plastischen Beispiel die Komplexität
des touristischen Flugangebots im Vergleich zu Netzwerk- und
Punkt-zu-Punkt Airlines.
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22. März 2009: März
Clubabend (13. März 2009) |
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Der erfahrene Wahlleiter Hermann
Vogl, durfte jeweils die einstimmige Wahl des
Obmanns und des Obmann-Stellvertreters entgegen nehmen.
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Die alljährliche
Jahreshauptversammlung stand im März auf der Tagesordnung: Die
Kassaprüfer bescheinigten dem Vorstand auch im Jahr 2008 eine
ordentliche Arbeit geleistet zu haben. Unser Ehrenmitglied Hermann
Vogl übernahm die Wahlleitung um ordnungsgemäß die Vorstandswahl zu
übernehmen. Das Auditorium bestätigte sowohl Obmann als auch
Obmann-Stellvertreters. jeweils einstimmig! Der alte Vorstand setzt
sich auch weiterhin aus dem bewährten Team des Vorjahres zusammen.
Einzelheiten zu unseren Vorstandskollegen finden Sie auf unsere
Homepage unter dem Menupunkt "Vorstand".
Der glückliche
Gewinner der Wahl, Obmann Peter Knoll, zeigte zur Abrundung des Abends
noch eine Auswahl seiner Reiseeindrücke aus Down-Under. Er lies uns an
seiner, zusammen mit seiner Lebensgefährtin, durchgeführten
Australienreise bildreich teilnehmen. Unter anderem besuchten die
beiden Sydney, Melbourne und Uluru (Ayer's Rock).
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09. März 2009: Februar
Clubabend (13. Februar 2009) |
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Vortragender zum Thema
AIRPORT CONSULTING IN
ZENTRAL- UND OSTEUROPA
ist an diesem Abend unser Vorstandsmitglied Richard Schano.
Richard Schano berichtet von einem kleinen aber feinen Unternehmen, das
Beraterdienste für Presse und Öffentlichkeitsarbeit und für Flughäfen
anbietet: RS (Romeo Sierra). Die Struktur dieses Unternehmens ist sehr
schlank und flexibel. Einziger Mitarbeiter: Richard Schano. Der Schwerpunkt
von RS ist zur Zeit Zentral- und Osteuropa.
Allgemein kann man sagen, dass in Mittel- und Zentraleuropa ein
Luftfahrtboom speziell in Ungarn, Polen, Rumänien und Bulgarien. Dort ist
eine Neuorganisation der Flughafen notwendig. Die früheren Flughafenmanager
haben kein Wissen über Flughafenmanagement, da sie früher Flughäfen nur
verwaltet haben.
Anhand der Firma AI Airports International (AI) zeigt Richard Schano die
Notwendigkeit des Consultings in Zentral- und Osteuropa auf.
Grundlage seines Vortrags sind Folien von AI, die im Internet unter
www.airportsinternational.eu zu finden sind.
Die Firma AI Airports International (vormals Meinl Airports International)
hat
diverse Flughäfen bzw. Anteile davon mit der Absicht gekauft, möglichst
schnell Gewinne (Shareholder Value) zu schreiben. AI hat Erfahrungen mit der
Landseite von Flughäfen und mit Finanzen. Was fehlt, ist das Wissen, wie man
einen Flughafen operationell betreibt. Diese Wissen wird jetzt mit
Airportmanagern und Beratern ergänzt. AI hat aber nie geplant Flughäfen
operationell zu betreiben.
AI hat von folgenden Flughäfen Anteile erworben, Grund für diese
Beteiligungen war eine Einschätzung, dass in Russland und Polen hohe
Passagierzuwächse zu erwarten sind.
Bydgoszcz: 49 %
Parma: 67,9 %
Ulan Ude (Baikal Airport): 100 %
Sochaczew: 40 %.
Wie immer bei Richard Schanos Vorträgen lauschten die Mitglieder voller
Interesse. Die Fragen der Mitglieder wurden ausreichend und in
verständlicher Form beantwortet. Der lang anhaltende Beifall war Zeichen
eines Vortrags, der die nicht einfache Materie verständlich und spannend
darbot.
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23. Februar 2009: Januar
Clubabend |
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Obmann - Stv. Max
Weidenhiller dankt Claudia Typelt für den mehr als interessanten
Vortrag über die Umweltbemühungen am Salzburger Flughafen.

Dir. Mag. Karl-Heinz
Bohl (li.) dankte Obmann-Stv. Max Weidenhiller für die langjährige
und treue Unterstützung des Fan Clubs bei zahlreichen Flughafen -
Projekten.
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Zu Beginn des Jahres konnte der Fan
- Club zwei Gäste der Salzburger Flughafen GmbH herzlichen willkommen
heißen:
Als erstes berichtete uns Frau Claudia Typelt (Verkehr & Umwelt) von den Anstrengungen des Salzburger Flughafens
die Auswirkungen des Luftverkehrs für die Anrainer Salzburgs so gering
wie möglich zu halten. Neben einer ausführlichen Erklärung der
Lärmaufzeichnungsanlage und die damit eng verbundene Zusammenarbeit
zwischen Flughafen und Magistrat, erläuterte Sie vor allem den
neuen geplanten VOR/DME Anflug auf die Piste 34. Dieser sieht vor,
dass Anflüge auf die "34" in Zukunft größtenteils über vorwiegend
unbewohntes Gebiet entlang der Salzach geführt werden und in größerer Höhe als
der bisherige Circling Approach das Stadtgebiet Salzburgs überfliegen.
Im Anschluss
sprach der seit 2008 tätige zweite Direktor des Flughafens, Hr. Dir.
Mag. Karl-Heinz Bohl einige Grußworte. Er dankte dem Fan - Club für
sein jahrelanges Engagement und die vielfältigsten
Unterstützungsleistungen. Im Gegenzug sagte er auch uns großzügige
Unterstützung zu.
Die Fan - Club Mitglieder dankten beiden Vortragenden für ihre
herzlichen und fachlich höchst kompetenten Vorträge mit lang
anhaltendem Applaus. Es war wieder ein Start in's neue Clubjahr
nach Maß, das wieder ein vielfältiges Vortragsprogramm aus allen
Sparten der Luftfahrt verspricht: Angefangen von aktiven Fliegern bis
zu den Personen die mit ihrem täglichen Einsatz versuchen die Flüge so
reibungslos und günstig wie möglich für ihre Passagiere durchzuführen.
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01. Januar 2009: Weihnachtsfeier
Unsere alljährliche
Weihnachtsfeier war wieder ein großartiges Ereignis. Musikalisch wurde sie
wieder von der Familie Dürager umrahmt. Für das Buffet stellten die Köche
der Airest ihr Können unter Beweis. Hier nun einige Impressionen:
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02. Dezember 2008: November Clubabend |
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Peter Knoll bedankt sich bei Markus Burgstaller für den
aufschlussreichen Vortrag

Wilfried Salomon machte
dem Ausdruck "Fan-Club - Akademie" alle Ehre, in dem er
den tragischen Spanair Unfall genauestens recherchierte und seine
Erkenntnisse
mit den anwesenden Mitgliedern teilte.
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Der heutige Vortragende Markus
Burgstaller berichtet von seinem Werdegang in der Fliegerei:
„Vom Segelflieger zum Linienpiloten“
Sein Eintritt in die Fliegerei begann mit einer Wette mit seinem
Freund Karl. Sie wollten den Segelflugschein zu machen. Die
Ausbildung begann auf einem SF28 Tandem, ein Zweisitzer, bei dem
der Fluglehrer auf dem hinteren Sitz saß.
Sein erster Fluglehrer war Alfred Schmitzberger (siehe Clubabend
vom 11.7.2008). Weiter ging es mit einem Motorsegler SF25 C
Falke, der Motorseglerschein war bald in seiner Tasche. Die PPL
war die nächste Station. Auf einer Cessna 152, OE-CSM, begann er
seine Ausbildung beim Luftsportverband (LSV) Salzburg. Die
Prüfung absolvierte er auf einem Viersitzer, der Piper P28
Warrior. Nachdem er das Fliegen bei schönem Wetter genossen
hatte, wollte er dies auch bei schlechtem Wetter tun. Also
machte er den IFR Schein und CPL und ATPL dazu. Dazu musste er
zunächst die erforderlichen 50 Flugstunden mittels vieler
Ausflüge mit Bekannten sammeln. Die Ausbildung erfolgte auf
einer Cessna 172, eine beliebte Strecke für die IFR Ausbildung
war Salzburg – Linz. Nach dieser Ausbildung reizte ihn das Multi
Engine Rating. Dazu sind 7 Stunden VFR und 5 Stunden IFR zu
absolvieren. Die Ausbildung erfolgte auf einer Piper Seneca II
OE-PFC des LSV, die jetzt bei BFS fliegt. ATPL ist ein
Theoriekurs, nach Ablegung der Prüfung wird der Schein bis zur
Erreichung von 1500 Flugstunden eingefroren. Die nächsten Stufen
waren die Ausbildung zum Fluglehrer und Flight Instructor.
Airline Pilot wollte er nie werden, vielmehr reizte ihn die
Businessfliegerei. Also folgte das Rating für verschiedene
Versionen der Cessna Citation mit Multi Crew Coordination (MCC).
Heute fliegt er die Citations von BFS/Austrojet und durfte
bereits prominente Passagiere an Bord begrüßen, wie Hansi
Hinterseer und Vitali Klitschko.
Markus Burgstaller untermauerte seinen lebhaften Vortrag mit
vielen schönen Bildern von diversen Flugzeugen und Ansichten aus
dem Cockpit. Ein langer Applaus zeugte von einem gelungenem
Abend.
Es freut uns sehr, dass Markus Burgstaller vom Fanclub Salzburg
Airport so angetan war, dass er noch an diesem Abend Mitglied
wurde.
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28. Oktober 2008: Oktober Clubabend |
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Der Vortragende, Herr Oliver GROTZ von der Firma
Nürnberger Flugtaxi stellte das Unternehmen vor. Oliver GROTZ arbeitet
als Fluglehrer bei der BFS in Salzburg.
IDEE: Es gibt Geschäftsleute und Individualreisende, es gibt Piloten
die gerne fliegen, es gibt Hotels und Tagungsstätten, es gibt
Flugzeugvercharterer. Diese Gruppen zusammenzuführen hat sich die
Firma Nürnberger Flugtaxi zur Aufgabe gemacht. Geschäftsleute und
Individualreisende sollen von gut ausgebildeten Piloten (CPL Inhaber)
mit kleinen Flugzeugen zu ihren Zielen gebracht werden. Flugzeuge und
Piloten werden ad hoc gechartert. Nürnberger Flugtaxi beschäftigt
derzeit keine eigenen Piloten und Flugzeuge.
Das Unternehmen bietet folgende Dienstleistungen an:
Gewerblicher Flugbetrieb:
- Vermittlung von Flugzeuge und Piloten
- Buchung von Hotels und Tagesstätten
- Handling und Betrieb von Kurdenflugzeugen.
Ausbildung von Piloten im Auftrag. Finanzierung- und
Versicherungsvermittlung für Luftfahrtbetriebe (z. B.: Loss of Licence
Versicherungen).
6 Flugzeugtypen werden derzeit betrieben.
Künftige Entwicklung:
- Kauf eines eigenen Flugzeuges zur Vercharterung
- Erwerb einer Examinerberechtigung
- Übersiedlung der Unternehmensmutter nach Salzburg
- Ausbau der Produktpalette. |
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16. September 2008: September Clubabend |
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Die zahlreich erschienen
Mitglieder zeigten großes Interesse an der Heli-WM

Obmann-Stv. Maximilian
Weidenhiller bedankt sich beim Vorstandskollegen Gerhard
Sulzbacher für seinen, aus dem Ärmel gezauberten, Vortrag
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Ein
hochkarätiger Verein, wie es der FAN - CLUB Salzburg Airport ist, kann
immer auf einen reichen Fundus seiner Mitglieder zurückgreifen. Wie
wichtig engagierte und fachkundige Mitglieder sind, zeigte sich im
September, als der angekündigte Vortragende aus nicht bekannten
Gründen nicht kam.
So stand kurz entschlossen unser Vorstandsmitglied Gerhard Sulzbacher
bereit und zauberte von seiner Festplatte einen Vortrag hervor:
Er zeigte uns
eindrucksvolle Bilder von der Hubschrauberweltmeisterschaft 2002 in
Aigen im Ennstal.
Es war ein interessanter Querschnitt durch die Welt der
Hubschraubertypen, von Gerhard Sulzbacher fachmännisch kommentiert.
Dafür und für sein heroisches Einspringen wurde er von den Mitgliedern
mit herzlichem Applaus bedacht.
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26. August 2008: August Clubabend |
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Der Vorstand dankte Hr.
Fröschl für seinen aufschlussreichen Vortrag.
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Der
Vortragende Herr Wolfgang FRÖSCHL vom Zollamt Salzburg gab einen
Einblick in die Aufgaben und Struktur des österreichischen Zolls.
Zunächst ging es etwas in die Geschichte und Meilensteine des
österreichischen Zolls. Vor 1994 gab es viele Zollämter, die die
Verzollung durchgeführt haben bzw. rückten Angehörige des Zolls zu
sog. Hausbeschauungen in die gewerblichen Betriebe aus.
Aufbau der Zollverwaltung in Österreich. Oberster Chef ist
der Finanzminister, derzeit Wilhelm Molterer. Die früheren
Finanzlandesdirektionen in jedem Bundesland wurden aufgelöst, an
deren Stelle sind nun 5 Regionen mit ihren Finanz- und Zollämtern.
Österreichweit beschäftigt der Zoll 10 616 Mitarbeiter (Stand
2007). Jeweils 1,3 Mio. Zollabfertigungen (Ein- Ausfuhr), 18,8
Mio. € durch Betriebsprüfungen, 71 066 414 Zigaretten (illegale
Einfuhr bei 3 814 Aufgriffen, Wert: 5,4 Mio. €) stehen am Konto
der Zollmitarbeiter.
3,688 Mrd. € an Mineralölsteuer und 1,446 Mrd. € Tabaksteuer
wurden durch den Zoll 2007 eingehoben. Dem Zollamt Salzburg sind 4
Zollstellen (Frachtenbahnhof (Eisenbahnfracht), Saalbrücke (LKW
und privater Frachtverkehr), Liefering/Bahn (Containerverkehr) und
Flughafen) unterstellt. Ca. 130 Mitarbeiter versehen in Salzburg
den Zolldienst.
Die strategischen Ziele stehen vor dem Hintergrund einer
rasant wachsenden Technologie, Wirtschaftsglobalisierung,
Erweiterung der EU und damit der Fall weitere Zollgrenzen, Zunahme
der Risiken illegaler Einfuhren, Personalknappheit und weiterer
Verschmelzung der Zoll- und Steuerverwaltung.
Die Aufgaben des Zolls sind vielfältig. Schutzaufgaben
(Schutz des Lebens und Gesundheit von Mensch und Tier (Gentechnik,
Arzneiwaren, Lebensmittel)), Schutz der Umwelt (Abfälle, Altöle,
Düngemittel, Pflanzenschutzmittel), Konsumentenschutz
(Kennzeichnungsvorschriften, Produktsicherheit),
Sicherheitspolitik (Kriegsmaterial, Waffen, Sprengmittel), Schutz
vor Kulturgütern, Durchsetzung von Wettbewerbsregen
(Produktpiraterie, Außenhandelsrecht, Dual-Use Waren,
Antidumpingzölle) und Betrugsbekämpfung.
Der Zoll ist u. a. zuständig für die Vollziehung des
Zollrechts, die Erhebung der Verbrauchersteuern, Vollziehung der
Monopolvorschriften (nicht aber Glücksspiel) und
Ausfuhrerstattungen.
Informationsquellen und Hinweise über den Zoll bekommt man
über
www.bmf.gv.at und an allen Zollämtern.
Herr Fröschl brachte die Broschüren „Betrugsbekämpfung“ und,
wichtig für alle Urlaubsreisenden, „Zoll Info 2008“ zur freien
Entnahme für alle Mitglieder mit. Er beantwortete die vielen
Fragen und wurde mit einem herzlichen Applaus bedacht. |
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22. Juli 2008: Juli Clubabend |
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Da unser Obmann Peter Knoll aus
gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war,
leitete sein Stellvertreter Max Weidenhiller professionell durch den Abend.

Obmann - Stv. Max Weidenhiller dankt Präsident Alfred Schmitzberger für
seine
genauen Ausführungen zum Österr. Aeroclub
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Neben dem FAN
CLUB Salzburg Airport gibt es noch einige weitere Luftfahrtvereine am
Salzburger Flughafen. Einer davon ist der Österr. AERO-CLUB. Sein
Präsident Alfred Schmitzberger kam zum Fan Club um über die
Tätigkeiten und Aufgaben des Aeroclubs zu berichten.
Der Österreichische AERO-CLUB ist
einer der ältesten Clubs, er wurde im Juli 1901 gegründet, nur der
Französische (1900) und der Schweizer (Mai 1901) AERO-CLUB sind älter.
Organisation. An der Spitze steht das Generalsekretariat in Wien,
dem unterstehen die einzelnen Sektionen der allgemeinen Luftfahrt
(Motor und Segelflug, Hänge- und Paragleiter, Fallschirmspringer,
Ultraleicht, Helikopter, Ballonfahrer und Modelflug), das FAA (Federal
Aviation Administration) Büro und die angeschlossenen Landesverbände.
Derzeit sind ca. 18 500 Mitglieder in Österreich im AERO-CLUB
organisiert. In Salzburg sind das 1 742 Mitglieder mit einer
überdurchschnittlichen Wachstumsrate von 5,8% (3,7% im Durchschnitt).
Mehr als die Hälfte der Mitglieder sind Modellflieger.
Aufgaben. Der Österreichische AERO-CLUB ist der österreichische
Fachverband für den gesamten Flugsport der nichtgewerblichen,
allgemeinen Luftfahrt und ist auch als Zivilluftfahrtbehörde tätig. Er
ist der Interessensvertreter aller Flugsportler. Er ist unpolitisch,
gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet.
Österreich ist verpflichtet eine zentrale Organisation zu stellen, die
die internationalen Belange wahrnehmen kann. Der AERO-CLUB ist
Mitglied der FAI (Federation Aeronautique International), dem
Weltverband.
Ziel. Sicherung der Existenz des Flugsports und die Erhaltung des
freien Luftraums für die Allgemeine Luftfahrt. Besonders in der Nähe
der Flugplätze kann durch An- und Abflugstrecken der Luftraum für die
Allgemeine Luftfahrt eingeengt werden.
Landesverband Salzburg. Im Landesverband Salzburg sind derzeit 36
Vereine registriert. Es können die 3 Salzburger Flugplätze benutzt
werden: Salzburg Airport, Zell am See und Mauterndorf. Hauptaufgabe
des Landesverbandes ist die Pilotenausbildung (Sonderpilotenschein,
Fallschirmspringer, Hänge- und Paragleiter, PPL, CPL und ATPL) und die
Förderung und Betreuung der Jugend (Jugendfliegeraustausch).
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02. Juli 2008: Juni Clubabend |
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Herr Dkfm Johann Jurceka (links)
zusammen mit seiner charmanten Gattin
und dem Fan Club Obmann Peter Knoll

Sommerflugplan 1960: Erstmals wird Salzburg durch die AUA angeflogen.
Ab der Mozartstadt gibt es Flüge nach Genf, Frankfurt, Klagenfurt, Paris,
Stuttgart, Wien und Zürich.
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Vor
50 Jahren wurde die Austrian Airlines gegründet. Grund genug einen Clubabend
der Geschichte des National Carriers Österreichs zu widmen. Dazu holten wir
uns keinen geringen als den langjährigen Pressesprecher der Austrian
Airlines, Herrn Dkfm. Johann Jurceka nach Salzburg um Informationen aus
erster Hand zu erhalten.
Am 31. März 1958 wurde der erste Flug von Wien nach London mit einer vom
Norweger Fred Olsen gemieteten Vickers Viscount 779 (48 Plätze)
durchgeführt. Der Start von Austrian Airlines erfolgte unter
schwierigen Bedingungen. Andere Airlines waren bereits auf diversen Strecken
etabliert und so bekam die AUA die wenigen Flüge zu ungünstigen Zeiten.
Allerdings flog sie mit modernen Flugzeugen und konnte auch einen guten
Kabinenservice bieten. Marketing im heutigen Sinne gab es damals kaum, aber
man lernte, dass es nicht genügt nur von A nach B zu fliegen, sondern die
Flüge auch zu verkaufen.
Die Geschichte der AUA bis heute kann man in 4 Abschnitte teilen.
1. Von der Gründung 1957 bis Ende 1968. Eine Ära ohne Gewinn.
2. 1969 bis 1990. Unter dem Vorstandsduo Heschgl/Papousek wurden
Gewinne gemacht und die AUA aus dem politischen Gezänk
herausgehalten.
3. 1991 bis 2000. Der erste Irakkrieg erschwerte die Lage der AUA,
aber es wurden Gewinne gemacht.
4. 2001 bis heute. Auch dieser Abschnitt begann mit einer schwierigen
Lage für alle Airlines (11.9.2001 Anschlag auf die Twin Towers).
Die Diskussion um die Zukunft der AUA ist wiederum aufgeflammt.
Auch Salzburg wurde in das Liniennetz der AUA eingebunden. 1960 gab es
folgende Flüge:
Wien – SALZBURG – Genf
Wien – SALZBURG – Stuttgart – Paris (Hochsaison)
Frankfurt – SALZBURG – Klagenfurt
Wien - SALZBURG – Genf - Barcelona
Das Jahr 1969 begann mit dem Vorstandsduo Heschgl/Papousek in der
Vorstandsetage. Die AUA bot ein desolates Bild. Der Transatlantikverkehr mit
einer von Sabena gemieteten B707-300 (sie wurde auch nach Moskau, Tel Aviv
und Beirut eingesetzt) blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Der
Inlandsverkehr ebenso. Die Typenvielfalt für die kleine Airline war zu groß:
B707, Caravelle, Viscount, DC3 und HS748. Dem Vortandsduo gelang es, für ihr
Konzept zur Rettung der AUA beim damaligen Finanzminister Koren Geld locker
zu machen. Der defizitäre Atlantikverkehr wurde eingestellt, der
Innlandsverkehr ebenso. Es wurde ein neuer Flugzeugtyp angeschafft, der die
Flugzeuge der Flotte ersetzen soll, nämlich die DC9-32. Mit Swissair wurde
eine Abkommen über die technische Wartung geschlossen. Mit der Ankunft der
DC9 erhielt die AUA ein neues Design. Die neue, rote Unform der Stewardessen
waren neben dem großen, rotem Pfeil an der Flugzeugen der Blickfang. Das
alles führte dazu, dass die AUA 1971 bereits Gewinn machte und von 1975 bis
2000 immer in den schwarzen Zahlen blieb.
In dieser Zeit erinnert sich Dkfm Jurceka an zwei Events am Salzburger
Flughafen, 1970 die Vorstellung der Fokker 28 und im Juni 1971 die
Vorstellung der AUA DC9-32.
1988 erfolgte die Teilprivatisierung der AUA: Swissair 10%, All Nippon 9%
und Air France 1,5% und es erfolgte die Einführung der AUA Aktie an der
Wiener Börse. Mit dem Kauf von Airbus A310-300 erfolgte 1989 die
Wiederaufnahme der Langstreckenflüge. New York und Tokyo waren die ersten
Ziele. Nach Tokyo wurde über Moskau geflogen und zwar in Kooperation von
AUA, Aeroflot und All Nippon. Die Einführung dieser Linie war nicht einfach,
da Russland mit Japan noch im Kriegszustand war, es gab nur einen
Waffenstillstand. Die Durchführung der Flüge durch eine Airline aus einem
neutralen Land waren dem Projekt sehr förderlich. Auch technisch war diese
Strecke herausfordernd, da mir nur zwei Motoren lange Zeit über unbewohntes
Gebiet geflogen werden musste. Dem gingen zwei Jahre lang simulierte Flüge
am Papier voraus. Der Anteil an japanischen Fluggästen mit 90% war sehr
hoch, nur 5% waren österreichische Fluggäste.
Der Zusammenbruch des Ostblocks ermöglichte die Aufnahme neuer Linien. Heute
fliegt die AUA 48 Städte des damaligen Ostblocks an, allein 7 Städte in
Russland.
Das Jahr 2001 brachte den Anschlag auf die Towers des New York Trade
Centers. Dadurch wurde auch die Luftfahrt nachhaltig erschüttert. Auch für
die AUA ging es auf und ab und das bis in die heutige Zeit.
Dkfm. JURCEKA beantwortete gerne noch die Frage der wissbegierigen
Fanclubmitglieder und wurde mit einem herzlichen Applaus entlassen, wobei
ihm das Versprechen abgenommen wurde, wieder einmal beim Fanclub vorbei zu
schauen.
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30. Mai 2008: Mai Clubabend |
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Unser Schriftführer verlas die
traditionell zahlreich eingelangten Urlaubsgrüße vor

Hoffentlich sehen wir Ihnen
nicht erst wieder im nächsten Winter: Unser Clubmitglied
Richard Schano während der Vorstellung der Wintercharterflughäfen im
Alpenraum
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Den Wintercharter am Salzburger
Flughafen kennen die Clubmitglieder ja bestens, doch wie schaut die
Lage an anderen Wintercharterflughäfen im Alpenraum aus.
Vorstandsmitglied Richard Schano präsentierte Beispiele aus der
Schweiz, Frankreich und Italien.
SALZBURG
Der Bettenwechseltag in Salzburg ist der Samstag und so massiert sich
der Wintercharterverkehr an diesem Tag. Der limitierend Faktor in
Salzburg ist nicht die Landebahn (20 Bewegungen pro Stunde), auch
meistens nicht das Vorfeld, sondern das Terminal (1 400 Passagiere pro
Stunde?). An einem Spitzentag im August 2007 wurden 9 113 Passagiere
abgefertigt, an einem Spitzentag im Februar 2008 waren es 30 605
Passagiere. Die steile Entwicklung zeigt sich, wenn man das Jahr 2003
mit knapp 21 000 Passagiere und das Jahr 2007 mit 34 000 Passagieren
an Spitzentagen vergleicht. Sieht man sich die Flugbewegungen an, so
sind es im Sommer um die 65 (Spitze 76) Bewegungen, an einem
Spitzensamstag im Januar 2008 wächst das auf stattliche 248 Bewegungen
an. Die Flugzeugdurchschnittsgröße entspricht dabei einer B757 bzw.
A321.
CHAMBERY und GRENOBLE
Bei den beiden Flughäfen handelt es sich um kleinere Regionalflughäfen
mit weniger als 500 000 Passagiere jährlich. Im Gegensatz zu Salzburg,
wo es eine Winter- und eine Sommersaison gibt, haben diese beiden
Flughäfen nur eine Saison, nämlich von Weihnachten bis Ostern. Daraus
resultiert die Werbung um Low Cost Carrier, die die Flughäfen
linienmäßig das ganze Jahr bedienen. Weiters sind
Flughafeneinrichtungen und die Terminals nicht für Verkehrsspitzen
ausgelegt.
GENF
Am Flughafen Genf wurde das alte Frachtgebäude zu einem
Charterterminal umgebaut. Besonderheit am Rande: da der Flughafen Genf
sowohl auf schweizer als auch auf französischem Boden liegt, wird nur
ein einziger Russenflieger pro Zeiteinheit angenommen. Russen, die
nicht in die Schweiz wollen, benötigen ein Schengenvisum und können
daher nur im französischen Teil (Air France) abgefertigt werden.
Dieses kleine Abfertigungsgebäude hat aber nur eine Kapazität von 400
bis 500 Passagieren. Neben vielen kleineren Verbesserungen und
Erweiterungen soll ein neue Y-förmiges Terminal für Langstreckenflüge
gebaut werden.
TURIN
Turin ist einer der vielen Flughäfen, die im Herzen Europas liegen
(zumindest nach Eigenaussage). Anlässlich der Olympischen Winterspiele
2006 wurden die Flughafeneinrichtungen erneuert. 3,5 Mio. Passagiere
fertigte der Flughafen im Jahr 2007 ab (13. Stelle in Italien), der
allergrößte Teil davon fiel auf Linienflüge (18 Airlines mir 430
wöchentlichen Flügen). Nur 7 % der Passagiere kamen per
Charterflugzeug (29 Charterairlines mit 1 896 Flügen). In der
Wintersaison 2006/07 nutzten 141 000 Skifahrer den Airport, 2007/08
waren es 117 000.
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25. April 2008: April Clubabend |
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Gespannt lauschten die
Vereinsmitglieder den Erklärungen im Hangar 2

Clubmitglied Fritz Hierzer,
Leiter Winterdienst / SFG, erklärte alles rund um's Schneeräumen
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Fritz Hierzer, Leiter des
Winterdienstes am Salzburg Airport, berichtete über die Schneeräumung.
Dazu konnten die Fanclubmitglieder im Hangar 2 zwei neue
Kehrblasgeräte besichtigen und im zweiten Teil des Abends berichtete
Fritz Hierzer über Zahlen und allgemeine Aspekte der Schneeräumung.
Sein Werdegang begann 1974 am Salzburg Airport, wie könnte es anders
sein, bei der Schneeräumung. Er kann auf eine 25-jährige Erfahrung als
Leiter des Winterdiensts zurückblicken.
Der Winterdienst hat die Aufgabe, trotz winterlicher Bedingungen,
einen sicheren Flug und Abfertigungsbetrieb zu gewährleisten. Für die
Räumung gibt es Prioritätsstufen. 1. Priorität genießen: Runway,
Rollwege L, F, E, D, Exit 3 oder 4, Apron, GAC und die Straße zum
Tanklager.
Die Runway kann innerhalb von 18 Minuten mit einer 2 Weg-Räumung
(einmal rauf, einmal runter) in voller Breite geräumt werden. Dazu
werden 6 Räumgeräte eingesetzt. Die durch die Schneepflüge
entstandenen Schneewälle werden von der Schneeschleuder weggefräst, da
einerseits an den Rändern der Runway nur eine geringe Schneehöhe
zugelassen ist und andererseits die Begrenzungsfeuer der Runway
„freigeschaufelt“ werden müssen. Die an den Schneepflügen angehängten
Kehrblasgeräte befreien die Runway von Schneeresten.
Für den Salzburg Airport wurden kürzlich 2 neue Großkehrblasgeräte RS
400 und ein kleineres RS 200 der norwegischen Firma Overaasen
angeschafft.
Das RS 400 wird als Anhänger an einem LKW eingesetzt und hat eine
Kehrbreite von 5,5 m. Der Besen, eine Walze mit Büscheln von
Drahtbürsten, hat im Neuzustand einen Durchmesser von 1170 mm und
kostet 3000 €. LKW und Kehrblasgerät sind eine Einheit und kosten 420
000 €. Die Bedienung wird von einem Mann bewerkstelligt. Die maximale
Räumgeschwindigkeit beträgt 65 km/h.
Das kleinere Kehrblasgerät RS 200 wird hauptsächlich für das GAC
eingesetzt. Der Besen ist nahezu ident mit dem Besen des RSC-400, die
Kehrbreite beträgt 3,4 m. Die Einschulung auf beide Gerätetypen ist
ident.
Die vielen Fragen der Mitglieder nach dem Vortrag zeugten vom großen
Interesse zu diesem Thema. Sie wurden alle von Fritz Hierzer
erschöpfend beantwortet. Da sich sein Arbeitsleben am Salzburg Airport
bald dem Ende zuneigt, versprach Fritz Hierzer, vorher nochmals mit
der Agenda „Anekdoten eines Schneeräumers“ vorbeizuschauen. Den
Fanclub freut’s.
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25. April 2008: Altenrhein Airshow abgesagt |
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Die Airshow in Althenrhein wurde durch
die Organisatoren abgesagt. Somit findet auch der Clubausflug an den
Bodensee nicht statt. Ein Ausweichziel ist in Ausarbeitung.
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14. März 2008: Jahreshauptversammlung |
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Obmann P. Knoll dankt G.
Sulzbacher für seinen fachkundigen Vortrag

Wahlleiter G. Macherhammer mit dem wiedergewählten Kassier K. Jezdik
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Zuerst stand ein
Vortrag unseres Vorstandsmitgliedes Gerhard Sulzbacher von der EBACE
2007 (European Business Aviation and Convention Exhibition) in Genf
auf der Tagesordnung.
Unser Fachmann in Sachen Businessjets berichtete in beeindruckenden
Bildern über die Highlights dieser Messe. Es waren etwa 100 Jets und
Hubschrauber ausgestellt. Gerhard Sulzbacher zeigte uns die Flugzeuge
nicht nur von außen, sondern gab uns auch einen Einblick in die
luxuriösen Inneneinrichtungen und modernen Cockpits. Mit großer
Sachkenntnis machte er uns auf Neuentwicklungen und interessante
Details aufmerksam. Schöne Aufnahmen vom Rückflug in einem Red Bull
Helikopter von Genf nach Salzburg rundeten den für alle interessanten
Vortrag ab. Die Zuhörer geizten nicht mit Applaus.
Danach stand die Wahl des Vorstandes an:
Da keine schriftlichen Wahlvorschläge eingegangen sind, erfolgte eine
offene Wahl per Handzeichen. Wahlleiter war Herr Günther Macherhammer.
Peter KNOLL wurde als Obmann mit einer Enthaltung wieder gewählt. Max
WEIDENHILLER wurde einstimmig als Obmannstellvertreter wieder gewählt.
Schriftführer Wilfried SALOMON, Kassier Karl JEZDIK, Konsulent Richard
SCHANO, Archivar Gerhard SULZBACHER und Kommunikationstechniker
Stephan WEIDENHILLER wurden für ein Jahr wiederbestellt und
komplettieren somit den Vorstand.
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21. Februar 2008: Neue Homepage
online |
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Die erfolgreiche Homepage des FAN CLUB
Salzburg Airport nahm sich Urlaub und erstrahlt jetzt im neuen Glanz.
Viel Spass auf den neu gestalteten Seiten mit vielen neuen Services und
Inhalten.
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18. Februar 2008: Clubabend Februar 2008 |
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Als FAN-CLUB
Mitglied bekommt man immer Informationen über den Mozartflughafen aus erster
Hand: Im Februar berichtete Hr. Prok. Dipl.-Ing. Rudolf Lipold, Leiter Betrieb
und Technik, über die neusten Entwicklungen am Salzburg Airport. Er stellte
unter anderem die notwendigen Investitionen in die Sicherheit und den Betrieb,
kommende Herausforderungen sowie Verbesserungen im Bereich des Passagierkomforts
vor. |
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Obmann Peter Knoll bedankt sich bei Prok. DI Rudolf Lipold für den interessanten
Vortrag |
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11. Jänner 2008: Clubabend Jänner 2008 |
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Unter dem Motto
„Wintereinsatz mit dem HELI
3“
hat uns der erfahrene Helikopterpilot Herr Michael BERKITSCH
in einer Power Point Präsentation aus seiner täglichen Praxis berichtet.
Eindrucksvoll schilderte er Bergrettungsaktionen nach Schiunfällen.
Die Besucher dieses Abends sahen in der Schilderung einer Rettungsaktion mit
dem Bergeseil eine beachtliche Leistung. Aber der Hubschrauber kommt nicht
nur bei Berg- und Schiunfällen zum Einsatz sondern hilft auch bei anderen
Notfällen. |
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Hr.
Berkitsch begeisterte mit seinen eindrucksvollen Berichten |
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21. Dezember 2007: Wintercharter
Stammtisch im Panorama Market Place |
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Ab 22.
Dezember ist wieder "Wintercharter - Zeit" am Salzburg Airport. Jeden Samstag
ist im Panorama Market Place der letzte Tisch im Süden des Saals für die Fan
Club Mitglieder zum "Fliegerschauen" reserviert. Auch die Spotter können sich
hier gerne aufwärmen.
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